Geschichte des Landesmuseums

Landesmuseum - Seitenansicht

Das Dithmarscher Landesmuseum wurde 1872 als „Museum dithmarsischer Alterthümer“ gegründet. 1896 bezog es sein eigenes Haus, damals der erste Museumsneubau Schleswig-Holsteins. Sein Grundriss orientierte sich an der Innengliederung eines „niedersächsischen Bauernhauses“, wobei die Stuben und vor allem das alte Herzstück des Museums, der „Pesel“ des Regenten Markus Swin, an der richtigen Stelle in den Gesamtgrundriss integriert wurden.

Dieser Saal, ursprünglich 1568 im Verwaltungsgebäude des Landvogtes Swin als Gerichtssaal eingerichtet, ist auch heute noch ein Anziehungspunkt des Hauses; seit einiger Zeit kann in diesem herausragenden Ensemble auch geheiratet werden.

Zeitbedingt wurden im 19. Jahrhundert vor allem Zeugnisse aus der Zeit der sogenannten Bauernrepublik Dithmarschen und das reich geschnitzte Mobiliar des 17. Jahrhunderts gesammelt. Erst nach dem Erweiterungsbau von 1924, mit dem die Namensänderung in „Dithmarscher Landesmuseum“ zusammen fiel, wurden die Bestände auch um landeskundliche Objekte ergänzt.

In den Jahren nach 1973 verschob sich der Arbeitsschwerpunkt des Museums deutlich auf die Alltagskultur der letzten 100 Jahre, die in Teilen nach 1975 präsentiert wurde.Nach der umfangreichen Sanierung des Gebäudes in den Jahren 1990 bis 1993 sind diese jüngeren Bestände im ehemaligen Meldorfer Gymnasium ausgestellt, mit dem Altbau des Museums durch einen modernen Eingangsbereich mit Museumsshop verbunden. Der neue Eingang wurde 1995 errichtet, während der Altbau 1992-1996 gründlich saniert und eine gänzlich neue Dauerausstellung erhielt.

Dithmarschen

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Dithmarscher Landesmuseum  -  Bütjestraße 2-4  -  D-25704 Meldorf -
Telefon: 04832/60006-0  -  email: landesmuseum@dithmarschen.de

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